Geschichte

  • 1925

    1925

    Walter Müller legt den Grundstein für sein späteres Unternehmertum mit einer Lehre zum Konditor, füllt seinen Rucksack in verschiedenen Confiserien und französischen Hotels und lernt schliesslich das Handwerk des Chocolatiers in Zürich von der Pike auf.

  • 1928

    1928

    Achille Vanotti gründet Chocolat Stella, macht sich ­einen Namen mit sehr guter Schokolade und investiert schweizweit und ­fantasiereich in die Marke ­«Stella».

  • 1932

    1932

    Heinrich Weibel gründet die Schokoladenfabrik Bernrain und verwöhnt die Kundschaft mit Confiserie-Produkten, Schaumküssen, Hüppen und Branches.

  • 1947

    1947

    Walter Müller beschliesst, sich selbständig zu machen. Im 300-jährigen Elternhaus produziert er gemeinsam mit seiner Frau Karin Schaumküsse, Branches und mit Likör gefüllte Schokoladenfläschchen. Die Produkte finden reissenden Absatz und die Produktionsräume werden schnell zu klein.

  • 1950

    1950

    Karin und Walter Müller kaufen die Chocolat Bernrain. Die junge Familie zieht mit ihren beiden Söhnen nach Kreuzlingen.

  • 1955

    1955

    Mit der Produktion der ersten Private Label Schokolade der Schweiz für den Lebensmittelverein Zürich wird ein strategischer Entscheid gefasst. Es ist der Beginn der Ausrichtung auf Nischenprodukte.

  • 1956

    1956

    Karin und Walter Müller wagen den Schritt von der gewerblichen Struktur zur industriellen Fertigung mit dem Bau einer modernen Schokoladefabrik.

  • 1960

    1960

    Dr. Franco Vanotti (der Neffe des Firmengründers von Chocolat Stella) entwickelt die erste zuckerfreie Schokolade der Schweiz.

  • 1965

    1965

    Adalbert Müller tritt in die Fussstapfen seiner Eltern und übernimmt, 28 Jahre jung, die Leitung der Chocolat Bernrain AG. Seine Frau Ursula Müller führt den Fabrikladen.

  • 1980

    1980

    Mit dem stetigen Ausbau wächst auch der Anspruch an eine nachhaltige Produktion. Eine Wärmerückgewinnungsanlage spart 98 Prozent des Frischwasserverbrauchs, reduziert die Fremdenergie und senkt den CO2-Ausstoss.

    Dr. Vanottis Kinder haben kein Interesse, die Chocolat Stella weiterzuführen. Er verkauft 
seine Firma der Chocolat Bernrain AG.

  • 1991

    1991

    In Zusammenarbeit mit der OS3, der heutigen claro fair trade AG, wird eine der ersten Fair Trade Schokolade entwickelt. Den Kakao liefert die Kleinbauern Kooperative El Ceibo aus Bolivien, den Zucker die Kooperative Alter Trade auf den Philippinen.

    Im gleichen Jahr wird für die Pronatec AG die erste Bio-Schokolade produziert. Pronatec liefert dazu den patentierten Zucker Sucanat.

    Über die Jahre wachsen Partnerschaften mit verschiedenen Kooperativen in Südamerika und Asien. Chocolat Stella Bernrain unterstützt die Bauern beim Bau von Fermentations- und Trocknungsanlagen, dem Aufbau von Baumschulen und in der Ausbildung.

  • 2001

    2001

    Monica Müller, die Tochter von Adalbert und Ursula Müller, entscheidet sich für eine berufliche Zukunft im elterlichen Unternehmen und geht dem Schokoladengeschäft auf den Grund.

  • 2003

    2003

    Laktoseintoleranz ist weit verbreitet: Chocolat Stella Bernrain entwickelt eine Milchschokolade, die mundet und weltweit Anklang findet.

  • 2005

    2005

    Koschere Schokolade ist ein echtes Bedürfnis im Markt. Die Spezialisten von Chocolat Stella Bernrain produzieren sie für Kunden auf der ganzen Welt.

  • 2007

    2007

    Monica Müller übernimmt die Geschäftsleitung.

  • 2013

    2013

    Chocolat Stella bezieht moderne, neue Produktionsräume und gewinnt einen Grossteil der benötigten Energie über eine Wärmepumpe.

 In Kreuzlingen liefert eine Fotovoltaikanlage auf dem Lagerdach eigenen Strom.